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17. Januar 2022 13:11

Kinder- und Jugendkommission ist daf├╝r

Die Eidgen├Âssische Kommission f├╝r Kinder- und Jugendfragen empfiehlt ein Ja zur Tabakwerbeverbotsinitiative. Aus Sicht der EKKJ sei es logisch, dass Produkte, die aufgrund ihrer Gesundheitssch├Ądlichkeit nicht an Minderj├Ąhrige verkauft werden d├╝rfen, auch nicht beworben werden sollen.

Kinder- und Jugendkommission ist daf├╝r

Die Eidgen├Âssische Kommission f├╝r Kinder- und Jugendfragen empfiehlt ein Ja zur Tabakwerbeverbotsinitiative. Aus Sicht der EKKJ sei es logisch, dass Produkte, die aufgrund ihrer Gesundheitssch├Ądlichkeit nicht an Minderj├Ąhrige verkauft werden d├╝rfen, auch nicht beworben werden sollen.

In der Schweiz rauchen fast 24 Prozent der 17-J├Ąhrigen bereits regelm├Ąssig, wie die Kommission f├╝r Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) in einer Mitteilung von Montag schreibt. Wer aber bis zur Vollj├Ąhrigkeit nicht rauche, beginne mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie damit. Aus diesem Grund w├╝rden Pr├Ąventionsmassnahmen gegen den Tabakkonsum darauf zielen, dass gar nicht erst mit dem Rauchen begonnen werde.

Die Tabakkonzerne wiederum w├╝rden aber gezielt Kinder und Jugendliche mit ihrer Werbung ansprechen, schreibt die Kommission. Aus diesem Grund m├╝sse jegliche Werbung f├╝r Tabakprodukte, die Minderj├Ąhrige erreichen kann, verboten werden.

Das Stimmvolk wird am 13. Februar ├╝ber die Tabakwerbeverbotsinitiative abstimmen. Diese fordert ein Verbot von Tabakwerbung ├╝berall dort, wo Kinder und Jugendliche sie sehen k├Ânnen, zum Beispiel in der Presse und auf Plakaten, an Verkaufsstellen wie in Kiosken, bei Grossverteilern oder Tankstellenshops, an Veranstaltungen wie Festivals und auf Produkten wie Badeb├Ąllen oder Sonnenschirmen.

Unabh├Ąngig vom Ausgang der Abstimmung tritt ein neues Tabakproduktegesetz in Kraft. Damit wird Werbung f├╝r Tabakprodukte und elektronische Zigaretten k├╝nftig auf Plakaten und im Kino schweizweit verboten. Auch d├╝rfen Tabakkonzerne keine Zigaretten mehr gratis abgeben oder internationale Veranstaltungen in der Schweiz sponsern. F├╝r die Initianten geht dies aber zu wenig weit.